Meine 6 Buch-Tipps im April

Meine 6 Buch-Tipps im April

Seitdem ich mich mehr zentrieren will und meine Zeit versuche sinnvoll zu nutzen, statt 24/7 auf mein Handy oder Laptop zu starren, habe ich mich wieder den Büchern zugewandt. Ich liebe es, wie unterschiedlich Papier sich anfühlen kann und diesen speziellen Geruch (Man könnte meinen ich zitiere den creepigen Buchhändler aus der Netflix-Serie „You“, aber ich muss euch enttäuschen – ich bin es). Daher stelle ich euch heute meine momentanen Favoriten vor.

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1. Das Tagebuch der Anne Frank

Nach meinem Amsterdam Trip ist dieses Buch auf jeden Fall ganz oben auf meiner Leseliste. Ich habe es tatsächlich nie in meiner Jugend gelesen – Shame on me! Daher muss ich es nachholen. Besonders jetzt, wo ich mich mit der Geschichte von Anne Frank bereits auseinandergesetzt habe, fällt es mir umso leichter mich reinzulesen und das Geschriebene zu verbildlichen.

2. Nice Girls Still Don’t Get The Corner Office

Für meine letzte siebenstündige  Zugfahrt zurück nach Berlin, kam ich an einem kleinen Buchladen vorbei und habe mir dieses Buch auf Englisch gekauft. Es hat mich total angesprochen, als ich nur die ersten Seiten gelesen habe. Es ist so einfach geschrieben und die Autorin spricht die Leserin direkt an. Es geht darum sich mit den Verhaltensweisen von Frauen in Unternehmen auseinanderzusetzen und sich selbst zu analysieren. Die Fehlverhaltensweisen werden aufgezeigt und sinnvolle Tipps an die Hand gegeben. Ich würde es jedem #Girlboss empfehlen, denn es macht wirklich Spaß sich selbst in diesen Beispielen wiederzufinden, über sich zu lernen und zu lachen.

3. Schnelles Denken, langsames Denken / „Thinking fast and slow“ 

Auch ich habe mich an diesen riesigen Schinken gewagt. Sehr analytisch und wissenschaftlich werden hier mentale Muster erklärt. Sehr detailliert aber auch spielerisch, werden einem Beispiele aufgezeigt, mit denen man Fehlentscheidungen umgehen kann. Mit psychologischen Tricks wird man selbst hinters Licht geführt, umso den Gedankenaufbau und Gedankenfluss selber zu verstehen. Ich selbst bin noch nicht mit dem Buch durch, finde es aber jetzt bereits verblüffend, wie schnell man in diese mentalen Muster fällt. Sehr interessant und einfach zu lesen.

4. Frage Immer erst warum / „Start with Why“ 

Wer mich kennt weiß: ich liebe „TED-Talks“. Diese kann man sich bei Youtube zu vielen unterschiedlichen Themen anschauen. Die Präsentationen sind spannend und lehrreich. Bei meiner Recherche bin ich auf Simon Sinek gestoßen. Er hat laut den Medien, einen der beliebtesten TED-Talks zu Themen wie Erfolg und Inspiration gehalten. Als Business-Berater erklärt er seinen Ansatz „Frage immer erst Warum“ und hilft somit Unternehmen mit diesem Leitfaden zum Erfolg. Ich habe es leider noch nicht gelesen, bin aber sehr gespannt, ob dieser Ansatz wirklich etwas so Großartiges ist, wie es überall steht oder doch nur das 0815-Standart-Gelaber.

6. Die 4-Stunden-Woche

Ein Klassiker. Wer sich für das Thema Work-Life-Balance und Erfolg interessiert, hat dieses Buch bestimmt schon einmal in der Hand gehabt. Der Autor Timothy Ferris hat selbst erfahren wie es ist, als Workaholic 80 Stunden die Woche zu arbeiten. Mit vielen Tipps erklärt er auf lustiger Weise wie man sich selbst verwirklichen kann und es ihm selbst gelungen ist. Ich habe das Buch bereits angefangen, finde aber seine Tipps teilweise sehr unrealistisch und leichter gesagt als getan. Ich bin noch nicht durch, daher kann ich mir noch kein finales Urteil erlauben. Bin aber sehr gespannt, was ich als „Durchschnittsbürger“ aus diesem Buch mitnehmen kann.

5. The Tattooist of Ausschwitz

Nachdem ich das Buch „Nice girls still dont get the corner office“ auf Englisch gelesen habe, bin ich irgendwie auf den Geschmack gekommen mir weitere englischsprachige Bücher zuzulegen. Unter anderem ist mir dieses Buch, welches als Bestseller deklariert wird, häufig in den Buchhandlungen ins Auge gefallen. Es spielt im Jahr 1942 in Ausschwitz und handelt um die Liebesgeschichte eines Tätowierers aus dem Konzentrationslager und einer Gefangenen. Zudem ist es eine reale Geschichte. Ludwig Eisenberg, der Holocaust-Überlebende um den es hier geht, hat seine Geschichte erst nach dem Tod seiner Frau gebeichtet. Eine Bekannte brachte diese traurige und sehr bewegende Liebesgeschichte nach seinem Versterben aufs Papier.

Was sind eure Tipps für mich? Was lest ihr gerade? Ich freue mich über jedes Feedback.

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5 Learnings & Tipps: Amsterdam

5 Learnings & Tipps: Amsterdam

Nachdem ich mich von meinem Job befreit habe, wollte ich die Zeit geschickt nutzen und bekam total Lust zu reisen. Einfach mal spontan sein! Denn wer mich kennt weiß, das ich eher weniger zu dieser Sorte Mensch gehöre. Daher ein Trip und das kostengünstig. Von Berlin nach Hamburg, Hamburg nach Groningen und von dort nach Amsterdam mit dem Bus. Was ich alles gelernt habe und wie es war alleine low-budget zu reisen und welche Spots ich empfehlen kann? Das teile ich jetzt mit dir.

Günstig reisen kann hart sein

Ich hätte nicht gedacht, dass das Reisen so anstrengend sein kann. Vor allem wenn man ein begrenztes Budget hat. Dadurch war ich mir natürlich im Klaren, als ich mir ein Hostel gebucht und die Bustickets gekauft habe. Daher habe ich mir ein recht günstiges Hostel für Frauen rausgesucht. Allerdings habe ich nicht bedacht, wie weit entfernt es vom Stadtzentrum war. Das Hostel „Hostelle“ in dem ich war, ist 30 min entfernt, aber dennoch total gut angebunden. Für Berliner-Verhältnisse war das absolut in Ordnung und auch die Lage war gut. Dennoch war ich dadurch nicht sehr flexibel und besonders Abends habe ich durchaus zweimal darüber nachgedacht, ob ich jetzt noch etwas trinken gehe oder nicht. Daher werde ich das nächste Mal intensiver recherchieren und am besten etwas Zentrales heraussuchen, was aber den etwas höheren Preis rechtfertigt.

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1.Tipp: Canal Touren: Bei der einstündigen Canal Tour kommt man an vielen Grachten vorbei und entdeckt wunderschöne Hausboote!

Dein Selbstvertrauen wächst von Tag zu Tag

Positiv ist natürlich, dass ich endlich Zeit mit mir selber verbringen konnte. Das Gefühl alleine in einer neuen, unbekannten Stadt zu sein ist einfach toll. Ich kann mich auf mich konzentrieren und alles in Ruhe ablaufen. Ich kann spontan sein und das machen, worauf ich Lust habe. Außerdem wächst das Vertrauen in einem selbst. Man fühlt sich mit jedem Tag wohler und sicherer in der Stadt und in nur wenigen Tagen hat man schon den vollen Überblick. Lass dich von der Stadt mitreissen und laufe am besten alles ab. So siehst du und lernst du das Meiste.

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2. Tipp: Anne-Frank Haus: Ein absolutes Muss. Mein schönstes und emotionalstes Highlight auf der kurzen Reise.

Das richtige Timing ist Gold wert

Damit meine ich das Wetter. Der April macht einfach was er will. Sprich man hat heute Regen und morgen Sonnenschein. Was zieht man da an? Ich kann nur für mich sprechen. Aber die Tatsache, dass ich nur dickere Kleidung mit hatte und das Wetter zwischen 10 und 20 Grad schwankte, hat mir das Leben zur Hölle gemacht, da ich natürlich nur mit einem Handgepäck unterwegs war und so wenig wie möglich mit haben wollte, um mich freier bewegen zu können. Falls es dir auch wichtig sein sollte wie mir, am besten einen Monat zum Reisen auswählen, bei der das Wetter relativ konstant bleibt.

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3.Tipp: Vintage Shops wie Episode sind fast überall vertreten. Perfekt um Einzelstücke zu günstigen Preisen zu ergattern.

Du wirst auf einmal unternehmungslustig

In der Regel läuft man eher selten quer durch die eigene Stadt. Besonders für Berliner gilt es nur in seinem Kiez zu verharren. Im Ausland ändert sich das für mich sofort. Ich bin meistens früh wach und möchte alles vom Tag mitnehmen was geht. Ich google was das Zeug hält und markiere mir direkt die Orten und Spots, die mich wirklich interessieren. Es tut so gut und macht einen am Ende so glücklich, dass man so viel gesehen hat und alles einsaugen kann, was ging. Am besten 2-3 Spots bei Maps markieren und einfach los laufen! So lange man diese Orte als Orientierungspunkte hat, kann man sich spontan innerhalb der Stadt bewegen ohne seine Route zu verlieren.

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4.Tipp: Museen wie das Rijksmuseum sind sehr gut besucht. Am besten vorher online Tickets kaufen. Diese sind meistens schon 2 Monate im voraus ausgebucht. Außerdem kann ich die MoCo Ausstellung empfehlen!

Das Hostel-Leben verbindet

Ich war zum ersten Mal alleine in einem Hostel. Natürlich habe ich mich der Situation hingegeben und versucht das Beste daraus zu machen. Viele behaupten ja, dass man dort am schnellsten Leute kennenlernt und da muss ich zustimmen. Zwar hatte ich anfangs den Fall, das viele in dem Frauenhostel eher einen auf independent women als auf girl power gemacht haben, aber direkt am zweiten Abend lernte ich ein tolles Mädel aus Kanada kennen. Sie bot mir gleich an gemeinsam am Abend auf ein Event zu gehen, was ich mir natürlich nicht zweimal habe sagen lassen. Ansonsten wäre ich vermutlich nicht alleine in eine Bar gegangen. Wer Lust hat neue Kontakte zu knüpfen ist in Hostels bestens aufgehoben. Ich war in einem 4 Zimmer Schlafsaal und war damit sehr zufrieden.

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5.Tipp: Das beste Frühstück habe ich im „The Avocado Show“ Café bekommen. Dieses rote Bete-Avocado-Brot war absolut köstlich. Sehr zu empfehlen.

Trend-Alarm: Teddyfell-Jacken

Trend-Alarm: Teddyfell-Jacken

Dieser Trend ist wirklich nichts Neues. Allerdings ist er im Winter völlig am mir vorbeigegangen. Bei Fake-Fur-Jacken war ich noch absolut überzeugt, aber dieser Teddy-Stoff schien mir etwas gewöhnungsbedürftig zu sein. Teilweise habe ich mich an Teddy-Felljacken in Beige und Brauntönen satt gesehen. Dennoch habe ich diesen Trend natürlich selber ausprobiert und muss gestehen, dass sie mir in hellen Pastelltönen ganz gut gefallen. Vor allem finde ich sie perfekt als Übergangsjacke für das eher regnerische, kühle April-Wetter.

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Wie kombiniere ich Teddy-Jacken?

Da die meisten Jacken sehr oversize geschnitten sind, muss man hier wirklich aufpassen, dass man am Ende nicht selber aussieht wie ein Teddy. Daher habe ich folgende Tipps für dich:

  1. Kombiniere Oversize-Jacken am besten zu engen Hosen, wie zum Beispiel einer engen Jeans, coolen Leder-Hosen oder Vinyl-Pants.
  2. Mit einer süßen Mütze oder Beanie wirkt der Look gleich viel gemütlicher und casual.
  3. Setze Akzente! Ich habe mich für eine silberne Tasche entschieden.
  4. Pastell-Töne passen toll mit anderen hellen Tönen zusammen. Das ergibt im Gesamtbild einen sehr harmonischen Look.
  5. Das Outfit muss nicht außergewöhnlich sein. Mit einem lässigen Rollkragen-Pullover und einer simplen Jeans hat man schon alles richtig gemacht. Die Jacke ist Hingucker genug!

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Wie steht ihr zu diesem Trend?

Ich habe meine Teddy-Jacke mit einem hellen Pullover von Mango, einer weißen Beanie, die ich in einem Second Hand Shop gekauft habe, kombiniert. Dazu die Metallic-Bag als Hingucker. Ich hoffe, euch gefällt dieser Look!

Calzedonia – Im Strumpfhosen Paradies

Calzedonia – Im Strumpfhosen Paradies

Strumpfhosen – ein Kleidungsstück, an dem ich noch nie wirklich Gefallen gefunden habe. Höchstens mit 15, als ich mit Pudel-Print-Strumpfhosen und Hoodie-Kombination durch die Schule gelaufen bin – i know, ein klasse Look! Ganz zu schweigen, dass ich mit diesem Look meinen ersten Freund aufgegabelt habe. Das mag man kaum glauben, ich tu es bis heute nicht.

Zurück zum Thema: Strumpfhosen. Ich hatte in meinen ganzen 28 Jahren noch nie eine Strumpfhose, die mich weder von der Qualität, noch von der Struktur/Farbe beeindruckt hat. Als ich aber letztens einen Schritt in den Laden von Calzedonia gemacht habe, haben  mich all die festlichen Glitzer-Muster sofort umgehauen. Die Art, wie die Verkäuferinnen im Laden einen beraten und die Strumpfhosen so tragen, dass man indirekt Styling-Inspiration bekommt, hat mich zum Kauf von Socken und Strumpfhosen in besonderen Formen und Mustern bewegt. Ich wollte den Trend selber ausprobieren. Denn wie ihr wisst, muss ich mir immer eine eigenen Meinung bilden.

Heute stelle ich euch mein liebstes Modell vor und wie ich sie mit Kleidungsstücken aus meinem Kleiderschrank kombinieren würde. Ich hoffe, euch gefällt mein Look! Wie steht ihr zu bunten, ausgefallenen Strumpfhosen?

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*Keine Kooperation, unbezahlt.

Bye Bye Old, Welcome New!

Bye Bye Old, Welcome New!

2019 – das Jahr voller Veränderungen!

Nachdem 2018 meine ganze Zeit und Energie geraubt hat, möchte ich dieses Jahr vollkommen anders angehen. Mein Wort des Jahres: Veränderung! Und damit meine ich, sich von alldem zu lösen, das einem persönlich nicht gut tut.

Bye Stress. Bye negatives Umfeld. Bye schlechte Verhaltensmuster.

Wieso ich das sage? Meine Arbeit wurde zur Routine und ich kam persönlich nicht mehr voran. Alles was ich schaffen wollte, fühlte sich schwer an und ich hatte das Gefühl, die Zeit würde an mir vorbeiziehen, während ich versuchte mich aus dem ganzen Konstrukt zu lösen.

Man kann halt auch nicht immer nur darüber sprechen, sondern muss auch Taten walten lassen. Ich merke aber immer mehr, dass es für mich die perfekte Entscheidung war. Was ich jetzt machen werde? Ich weiß es ehrlich gesagt noch nicht. Aber ich weiß, dass es manchmal echt gut tut, nur noch auf sein Inneres zu hören.

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Was will ich eigentlich? Was erfüllt mich mit Glück? Und was tu ich eigentlich am liebsten?

Endlich tu ich wirklich mehr von dem was ich früher so gerne in meiner Freizeit gemacht habe. Meine Kreativität und Gedanken sind auf einmal wach gerüttelt und es sprudelt nur noch so aus mir heraus. Ohne Druck, Zwang, sondern auf ganz natürlichem Wege und das macht mich momentan sehr glücklich. Einfach mal nur auf mich zu hören.

Ich gehe wieder zum Tanzen, zeichne und lese, beschäftige mich mit meinem Blog und dem Erstellen von neuen Inhalten und schreibe gerne. Und falls ihr euch wundert, wo meine ganzen Blog-Beiträge sind, sie waren eines Tages einfach alle verschwunden. Auch hier musste ich von vorne anfangen. Aber vielleicht war es auch ein Zeichen für einen Neustart! Nach diesem Schock, versuche ich meinen Blog wieder mit interessanten Content für euch zu füllen und würde mich freuen, wenn ihr mich auch in diesem Jahr begleitet. ❤