Interview mit der The Voice Gewinnerin: Ivy Quainoo

Vor ein paar Wochen durfte ich ein Interview mit der Gewinnerin von The Voice 2012, Ivy Quainoo, führen. Es war zwar ein reines Telefoninterview, dennoch konnte ich ihr viele Fragen stellen, die mich interessierten und die ich nun mit euch teilen möchte. Sie war sehr sympathisch am Telefon und locker beantwortete sie alle Fragen.

Liebe Ivy, wie ist es nun bekannt zu sein. Merkst du selber einen Unterschied zu vorher? 
Ich finde es gibt gar keine großen Unterschied zwischen der alten und der neuen Ivy. Natürlich hat sich viel geändert und ich bekomme ziemlich viel Aufmerksamkeit. Ich habe auch wenig Zeit wegen der vielen Termine. Aber eine persönliche Veränderung merke ich nicht. Wenn ich auf der Couch sitze vergesse ich auch total meinen Starstatus. Laut meiner Familie mache ich privat nicht den Eindruck bei „The Voice of Germany“ gewonnen zu haben. Wenn ich mich jedoch im TV sehe, wirkt es/alles total unwirklich. Es war eine ungewohnte Situation sich das erste Mal in der Werbung zu sehen und ein sehr komisches Gefühl.

Liest du was andere über dich schreiben?
Nicht so oft, denn es steht auch Schlechtes drin. Ich will mich nicht unnötig ärgern und habe auch nicht viel Zeit. Ich möchte mich nicht mit negativer Presse auseinandersetzen. In Kontakt mit solchen Sachen komme ich nur wenn meine Familie mir etwas zeigt oder mich darauf hinweist. Bei Facebook jedoch versuche ich so oft wie möglich auf Beiträge meiner Fans zu antworten, denn ich möchte meinen Fans Etwas zurückgeben. Es ist mir wichtig, sie wissen zu lassen, dass man die Kommentare auch selber liest.

Du wirst häufig verglichen mit Weltstars. Wie siehst du das?

Mit den großen Weltstars der Musikindustrie würde ich mich nicht vergleichen, da ich erst am Anfang meiner Musikkarriere stehe. Als großen Weltstar Sehe ich mich überhaupt nicht. Ich erhoffe mir natürlich eine erfolgreiche Karriere im Laufe der nächsten Monate. Nicht das ich nach einem Jahr wieder uninteressant bin. Mir ist wichtig zu gucken wo es hinläuft.

was kommt noch auf dich zu? Möglichkeiten die dir jetzt geboten werden. Bekanntheitsgrad? Chancen?
Auf jeden Fall, kann ich meine Fähigkeiten erweitern. Ich kann noch Vieles lernen. Ich bin gut auf der Bühne, aber mit der Zeit wird man sicherer und es gibt viele Sachen die man noch lernen kann. Sachen die man jetzt schon gut macht aber noch nicht richtig ausgebaut sind. Ich gucke mal wie es so kommt. Bei der Show hatte ich nie das Gefühl groß tanzen zu müssen. Und es kam immer gut an bis jetzt. Wenn ich mich danach fühle würde ich auch mehr tanzen. Songwriting würde mich ebenfalls interessieren. In diesem Bereich habe ich jetzt auch reinschnuppern können.


Deine Kleidung ist sehr extravagant. Bist du mit deinem Image einverstanden?

Ja solange ich mich nicht immer so kleiden muss. Ich lasse mich nicht in eine Ecke drängen. Es ist ja auch Teil der Show. Aber wenn die Leute in Zukunft nur extravagante Kleidung an mir erwarten dann wäre das auch nicht mein Ding. Das ist nicht das wofür ich stehe, sondern hauptsächlich stehe ich für meinen Gesang. In Jogginghose und Hoodie würde ich jedoch auch nicht auf die Bühne treten (lacht).

viele Leute wollen was von dir? Bekanntheit? Privaten Kreis? Wie gehen die Menschen auf dich zu?
Ich finde nicht schlimm, wenn Freunde und Bekannte nach Autogrammen fragen. Wenn sich die Möglichkeit bietet, wieso nicht. Ich achte auch darauf, dass die Widmungen persönlich bleiben und nicht vorbereitet sind. Unangenehmes kann mir bis jetzt noch nicht vor

Die Musik die du machst gleich dein Musikgeschmack?
Die Musik, die ich privat höre, ist nicht direkt die Musik, die ich auch singe. Es fließt jedoch ein Teil meines persönlichen Geschmacks in meiner Musik ein. Hauptsache der Einfluss ist da. Meine musikalischen Vorbilder sind definitiv Alicia Keys und Aretha Frankling.
-Du hast im Kopf, dass du hart arbeiten musst um dich zu positionieren. Sehe ich das richtig?
Ja man sollte sich nicht auf den Shows ausruhen, denn es wird Viel von meinen Fans erwartet. Ich sehe schon eine Verantwortung ihnen gegenüber. Andererseits möchte ich in meiner Freizeit auch zu hause sein. Ich bleibe immer noch die alte Ivy, die ihre mit ihren Freunden und ihrer Familie die Zeit zusammen verbringen will.

Wenn es mit der Musik nicht klappt?
Dann möchte ich studieren. Wenn es nicht klappt, was ich nicht hoffe, würde ich wahrscheinlich Gesang oder Geologie studieren wollen. Aber so genau weiß ich es noch nicht. Ich müsste mich erst einmal damit auseinandersetzen.
Es ging so schnell. Warst du überrascht vom Musikbusiness?
Bei „The Voice“ hatte man schon seinen geregelten Tagesablauf. Es ist nicht exakt das was ich jetzt tue, aber man war schon geistig vorbereitet auf das was auf einem zukommen würde. Der erste Tag nach dem großen Finale, war ich total geplättet. Es ging sofort mit den ganzen Interviews los und auch der Videodreh wurde an dem Tag gedreht.
Persönlicher style?

Vielfältig extravagant. Es kommt auf die Veranstaltung an. Bei einer talkshow eher casual. Es kommt darauf an wohin man eingeladen wird. Zu meinen Modevorbildern gehört definitiv Florence von Florance And The Machine. Vintage finde ich sehr interessant, wobei ich selber nicht unbedingt Vintage-Teile tragen würde. Ich versuche eher meinen eigenen Style zu finden. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.